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Viermal im Jahr treffen wir uns zur Quartalszusammenkunft um die aktuellsten politischen Themen zu besprechen. Die Daten findest du in unserer Agenda. 

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An unserer ausser­ordentlichen Quartals­zusammen­kunft haben wir beschlossen, dem Gesamt­kredit für die Sanierung des Casinos zuzustimmen – trotz klarer Vor­behalte gegenüber dem bisherigen Vor­gehen des Stadt­rats. Für uns steht der lang­fristige Erhalt eines öffentlichen Stadt­saals im Vorder­grund. Die Gelder für die Sanierung der sicherheits­relevanten Infra­struktur sollten jedoch nicht für einen Angebots­ausbau verwendet werden.


CH Parole - Ja zur Sanierung des Casinos / 06.05.2026

Im Zuge der Rücktritte der langjährigen Behördenmitglieder Mirjam Wanner und Walter Hofstetter nominiert Chrampfe & Hirne mit Valentina Hirt und Flavio Di Giusto zwei qualifizierte und engagierte Menschen als Nachfolge für die Primarschulbehörde Frauenfeld.
Valentina Hirt (1996) ist verheiratet, lebt in Frauenfeld und ist Mutter einer einjährigen Tochter. Beruflich arbeitet sie als Fachspezialistin für Haftpflichtversicherungen bei der AXA in Winterthur.
Flavio Di Giusto (1985) ist verheiratet und Vater eines schulpflichtigen Kindes. Er ist seit vielen Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der ZHAW School of Management and Law tätig.


MM - Nachfolge für die Primarschulbehörde / 15.04.2026

Die Gemeinde­ordnung verpflichtet unsere Stadt, das Alters­zentrum Park (AZP) in eigener Verant­wortung zu führen (Art. 52 GO). Der Stadt­rat will das AZP nun ausgliedern und in eine privat­rechtliche Aktien­gesellschaft über­führen. Damit würden die demo­kratischen Mitwirkungs­rechte von Volk und Gemeinde­rat weitgehend wegfallen. Die Erfahrungen mit der Wärme Frauenfeld AG haben gezeigt, wie rasch die politische Einfluss­nahme bei einer Aus­lagerung verloren geht.


Gemäss Reglement ist eine Aus­gliederung nur zulässig, wenn eine Aufgabe für die Organi­sation, Selbständigkeit und Leistungs­fähigkeit der Stadt nicht notwendig ist. Beim AZP fehlt dieser Nach­weis. Für viele Frauen­felderinnen und Frauenfelder ist das AZP ein selbst­verständlicher Teil unserer Stadt.
In den bisher publizierten Unter­lagen fehlt eine fundierte Analyse, weshalb die heutige Organisations­form eine erfolg­reiche Führung verhindern soll.

Bevor nun in einer Spezial­kommission über Statuten und Verwaltungs­rats­honorare diskutiert wird, müssen zentrale Fragen geklärt werden: Wo liegen die konkreten Probleme? Lassen sie sich innerhalb der bestehenden Struktur lösen?

Falls Handlungs­bedarf besteht, sind zunächst Verbesserungen im bestehenden System zu prüfen – ein «Status Quo Plus». Zuständigkeiten könnten angepasst und Entscheidungs­wege vereinfacht werden, ohne die Gemein­wohlo­rientierung aufzugeben. Dass solche Optionen bisher kaum vertieft geprüft wurden, ist nicht nach­vollziehbar.

Mit Thurplus hatte sich gezeigt, dass Reformen innerhalb der städtischen Struktur möglich und erfolgreich sind. Eine Privatisierung darf erst dann Thema sein, wenn nach­weislich keine andere Lösung überzeugt.

MM Alternativen zur Privatisierung ernsthaft prüfen / 08.03.2026

Unser Gemeinde­rat Roland Wetli fordert zusammen mit Unter­stützenden aus SP, Grünen, Mitte und GLP anhand seiner Motion eine zeit­gemässe Neu­regelung der Einbürgerungs­zuständigkeit und die Über­tragung der Kompetenz vom heutigen Kommissions­modell an den Stadt­rat. Aufgrund der verschärften bundes­rechtlichen Vor­gaben und der weit­gehend standardisierten Prüf­verfahren sei der Entscheid zur Ein­bürgerung heute primär ein Vollzugs­akt und keine politische Entscheidung mehr. Die Ab­schaffung der Einbürgerungs­kommission (EBK) würde das Verfahren optimieren, Kosten senken und eine effizientere sowie rechts­konforme Behandlung der Gesuche ermöglichen.


Motion - Neuregelung der Einbürgerungszuständigkeit / 18.02.2026
TZ Artikel - Aus dem Gleichgewicht geraten / 03.03.2026

Wir blicken auf ein politisch intensives Jahr zurück, geprägt von wichtigen Wahlen, engagierten Abstimmungs­kämpfen und klaren Positionen in der Boden-, Bildungs- und Stadt­entwicklungs­politik. Chrampfe & Hirne hat sich konsequent für eine soziale, voraus­schauende und lebens­werte Stadt eingesetzt – auch wenn nicht alle Anliegen Mehr­heiten fanden. Ein grosses Danke­schön an alle, die 2025 mit Herzblut mitgechrampft und mitghirnät haben. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft von Frauenfeld. Wir bleiben dran!


Jahresbericht 2025 / 21.01.2026

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